28.11.2014: Energieagentur bestätigt: Fernwärme ist die günstigste Heizform

 

Zu Beginn der Heizsaison stellt die Österreichische Energieagentur ihren jährlichen Heizkostenvergleich vor. Für die Fernwärme ergibt sich heuer ein äußerst positives Resümee: An den Gesamtkosten gemessen ist Fernwärme die günstigste Art, ein Einfamilienhaus zu heizen. Öl- und Pelletsheizungen zählen dagegen zu den teuersten.

 
Im Heizkostenvergleich untersuchte die Energieagentur die Heizsysteme Fernwärme, Erdgas-Brennwert, Öl-Brennwert, Scheitholz, Pellets, Wärmepumpe - Luft/Wasser sowie Sole/Wasser mit Erdsonde. Zum optimalen Vergleich wurden nicht nur die Brennstoffkosten berücksichtigt, sondern auch die Investitions- und Instandhaltungskosten der verschiedenen Heizungssysteme. Da sich die Investitionskosten im Einzelfall sehr stark voneinander unterscheiden würden, wurden diese in einer Maximal- mit kompletter Neuausstattung des Gebäudes und einer Minimalvariante mit Beibehaltung von Energieträger und Komponenten berechnet. Als Referenz wurde ein Einfamilienhaus (Wohnfläche 148 m2) unsaniert, saniert und als Neubau herangezogen.

 

Laut Energieagentur ist Fernwärme bei allen untersuchten Varianten in allen Berechnungsvarianten die günstigste Heizmöglichkeit, egal ob Neubau, saniert oder unsaniert. Dies sei im Wesentlichen auf die in Relation zu anderen Heizungssystemen geringen Investitions- und Instandhaltungskosten von Fernwärme zurückzuführen, so die Energieagentur.

 

Die jährlichen Vollkosten liegen bei sanierten Gebäuden und im Neubau bei rund 2.600 Euro bzw. bei über 4.300 Euro im unsanierten Gebäude. Betrachtet man die jeweils drei günstigsten Heizsysteme so schneiden neben der Fernwärme bei allen Gebäudevarianten auch Erdgas-Brennwert-Systeme gut ab. Im thermisch unsanierten oder sanierten Einfamilienhaus zählen auch Scheitholzkessel dazu, sowie Wärmepumpen auf Basis Luft/Wasser Systeme im Neubau. Das teuerste Heizsystem ist im unsanierten Einfamilienhaus der Öl-Brennwertkessel, im sanierten Einfamilienhaus und im Neubau der Pelletskessel. Die jährlichen Mehrkosten gegenüber Fernwärme liegen zwischen 1.600 und 1.900 Euro. 

 

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