12.08.2014: Auswirkungen des Energieeffizienzgesetzes auf EVUs

 

Energieeffizienzgesetz tritt mit 1. Jänner 2015 in Kraft

 

Am 9. Juli 2014 wurde das Energieeffizienzpaket im Plenum des Nationalrats beschlossen und am 11. August 2014 im Bundesgesetzblatt kundgemacht. Mit 1. Jänner 2015 tritt es in Kraft.

 

Wesentliches Ziel dieses Pakets, im Besonderen des Energieeffizienzgesetzes, ist die Umsetzung der Richtlinie 2012/27/EU über Energieeffizienz und die damit in enger Verbindung stehende Forcierung von Energieeffizienzmaßnahmen (20 % Energieeffizienzverbesserung bis 2020). Mittelbar soll jedoch auch die Versorgungssicherheit verbessert, der Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix erhöht und eine Reduktion von Treibhausgasemissionen erzielt werden.

Das neue Energieeffizienzgesetz des Bundes wird Energielieferanten, Unternehmen und nicht zuletzt die Endkunden selbst betreffen. In Kürze sind hier die wesentlichsten Punkte zusammengefasst, welche aus dem neuen Gesetz die Energielieferanten betreffen:

 

  • Mit dem beschlossenen Energieeffizienzpaket werden Energielieferanten jährlich zur Einhaltung von Energieeinsparungsmaßnahmen in Höhe von 0,6% des Energieabsatzes an den Endkunden des Vorjahres verpflichtet.

    Ausgenommen sind nur jene Energielieferanten, die zu mehr als 50 % im Eigentum eines anderen Unternehmens stehen; diese können dem Mutterunternehmen mit dessen Zustimmung zugerechnet werden. Energielieferanten, die im Vorjahr weniger als 25 GWh an Energie an Endkunden in Österreich abgesetzt haben und nicht mehr als zu 50% im Eigentum eines anderen Unternehmen stehen, für das jeweilige Jahr von der Verpflichtung ausgenommen sind! Die Meldung des Energieabsatzes hat durch den Betrieb bis zum 14. Februar des Folgejahres zu erfolgen (erstmals daher bis zum 14. Februar 2015). Zuständig wird eine eigens zu errichtende Monitoringstelle sein.
     
  • Maßnahmen zur Energieeinsparungen können im eig enen Unternehmen oder bei anderen Endenergieverbrauchern gesetzt werden. 40 % der Maßnahmen müssen jedenfalls im Haushaltsbereich (= bei Kunden) erfolgen.
     
  • Es besteht die Möglichkeit, die Einsparziele mittels Ausschreibungen zu erfüllen. Das Ausschreibungsverfahren darf nicht länger als 6 Monate dauern.
     
  • Sollten keine Maßnahmen gesetzt werden, so können alternativ auch Ausgleichszahlungen in der Höhe von 20 Cent/kWh geleistet werden. Bei Verwaltungsübertretungen erfolgt eine Verwaltungsstrafe bis zu € 100.000,00!

 

Weitere und detaillierte Infos erhält man auf der Seite des BMWFW sowie der Wirtschaftskammer Österreich, welche einen Leitfaden sowie eine Kurzinfo zum Energieeffizienzgesetz zum Download zur Verfügung stellt.

 

 

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